Loki-Schmidt-Garten bis zu den Landungsbrücken
Vom Loki-Schmidt-Garten durch den Jenischpark und das NSG Flottbektal über Teufelsbrück entlang der Elbe bis zu den Landungsbrücken.
Start: mit der S1 oder S11 bis zur Haltestelle Klein Flottbek
Streckenlänge: ca. 11,6 km (lt. Komoot)
Schwierigkeitsgrad: leicht
Der Loki-Schmidt-Garten ist der Botanische Garten der Universität Hamburg, der direkt an der S-Bahnstation Klein Flottbek liegt und ein guter Ausgangspunkt für eine wunderschöne Wanderung ist.
Für einen Rundgang durch den Loki-Schmidt-Garten sollte man 2-3 Stunden einplanen.
Ausführliche Informationen über den Botanischen Garten findet ihr auf der Webseite:
Die Vielfältigkeit der Pflanzenarten und die Unterteilung der Anlage in unterschiedliche Bereiche auf ca. 24 ha Freifläche machen den Botanischen Garten zu einem wunderschönen und interessanten Ort. Da dieser noch nicht überlaufen ist, findet man hier zudem Ruhe und Entspannung
Bevor es in den Jenischpark geht,
hier noch ein paar Fotos aus dem Loki-Schmidt-Garten.
Auf der gegenüberliegenden Seite der S-Bahnstation liegt der Jenischpark. Durch einen Tunnel, der unter der S-Bahn durchführt, gelangt man auf die andere Seite.
Vom Jenischpark aus erhält man den ersten Blick auf die Elbe. Wenn man den Park in Richtung Elbe durchquert, gelangt man automatisch in das Naturschutzgebiet Flottbektal.
Mit einer Fläche von 8 ha ist das Flottbektal das kleinste Naturschutzgebiet Hamburgs. Die Auwiesen, die durch Hochwasser bzw. durch Ebbe und Flut geprägt wurden, sowie der angrenzende Wald stehen unter Naturschutz.
Den Wald und die Auwiesen muss man durchqueren um an die Elbe zu gelangen.
Mehr Informationen über das Flottbektal findet ihr auf "Freunde des Jenischparks" und "Hamburg.de".
Hier noch weitere Ansichten aus dem NSG Flottbektal
Die letzte Etappe dieser Wanderung:
Der Elbwanderweg von Teufelsbrück bis zu den Landungsbrücken.
Von Teufelsbrück aus gibt es nun 3 Möglichkeiten, um zu den Landungsbrücken zu gelangen:
1. Mit der Fähre Linie 64 nach Finkenwerder und von dort aus mit der Linie 62 zu den Landungsbrücken.
2. Mit dem Bus Linie X21 bis zur S-Bahnstation Klein Flottbek. Von dort aus mit der S-Bahn zu den Landungsbrücken.
3. Zu Fuß über den Elbwanderweg, was mit Abstand die schönste Strecke ist. ;-)
Von Teufelsbrück zu den Landungsbrücken sind es laut Komoot 7,6 km, die sich wirklich lohnen. Das rege Treiben auf dem Wasser und die unterschiedlichen Ansichten am Ufer entlang mit der abwechslungsreichen Pflanzenwelt gestalten diese Strecke einfach interessant.
An schönen und sonnigen Tagen ist dieser Teil des Elbwanderweges natürlich auch sehr belebt.
Das rege Treiben auf dem Wasser
Am Ufer entlang
Der "Alte Schwede"
1999 entdeckte man einen Findling in der Elbe, der später "Alter Schwede" getauft wurde. Experten gehen davon aus, dass dieser Findling der größte Hamburgs und der älteste Großfindling Deutschlands ist. Vor über 320.000 Jahren soll dieser vom elsterzeitlichen Inlandeis aus Südschweden an die Fundstelle in der Elbe transportiert worden sein.
Der "Alte Schwede" hat einen Umfang von ca. 19,7m, eine Breite von 7,9m und 5,2m und eine Höhe von 4,5m und besteht aus Granit. Er wiegt ca. 217t. Der erste Bergungsversuch im Jahre 1999 scheiterte, denn man hatte ihn nur auf 140t geschätzt. Der Findling löste sich und fiel wieder ins Wasser. Beim zweiten Versuch im Jahre 2000 gelang die Bergung. Seit dem liegt er am Strand von Övelgönne.
Övelgönne lädt mit seinem wunderschönen Sandstrand, den Strandcafes und dem Museumshafen zum Verweilen ein. Während man im Sand sitzt und vielleicht sogar die Füße ins Wasser taucht, sieht man die Schiffe vorbeiziehen. Doch Vorsicht, die großen Pötte - wie Container- und Kreuzfahrtschiffe - verursachen einen stärkeren Wellengang. Aber auch mit der Flut steigt hier das Wasser langsam an.
Wer nun nach einer erholsamen Rast keine Lust mehr hat zu laufen, kann von Övelgönne aus die Fähre Linie 62 in Richtung Landungsbrücken nutzen.
Mit der Fähre über die Elbe oder zu Fuß über den Elbwanderweg Richtung Landungsbrücken kommt man nun an dem Cruise Center Altona sowie an dem Fischmarkt vorbei. Von der Fähre aus hat man noch einen sehr guten Blick auf die Schiffswerft Blohm+Voss. Vielleicht sieht man hier sogar eine Jacht oder sogar ein Kreuzfahrtschiff aus nächster Nähe im Dock.
Ich hoffe euch hat diese abwechslungsreiche Tour gefallen :-)